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Virtualisierung ist in der heutigen IT-Landschaft kaum mehr wegzudenken. In unserer Themenreihe stellen wir euch heute eine kostenlose Virtualisierung unter Windows 8 vor. Die Rede ist von Microsofts Hyper-V.

Virtualisierung auch im privaten Bereich?

Im privaten Umfeld ist Virtualisierung bislang noch nicht angekommen. Doch das wird sich sicherlich in den nächsten Jahren ändern, denn die PCs werden immer leistungsfähiger und Virtualisierungssoftware ist für die meisten privaten Anwendungsbereich kostenlos.

Doch wer sollte jetzt auch zu Hause auf seinem PC virtuelle Maschinen betreiben? Gerade Nutzer die den PC schon seit Jahrzehnten nutzen, haben oft eine große Softwaresammlung. Viele Programme würden durchaus noch funktionieren und vom Funktionsumfang ausreichen, jedoch sind sie nicht kompatibel mit den aktuellen Betriebssystemen. Hier könnte die Virtualisierung eines alten Betriebssystem helfen. So können alte Programme weiterhin genutzt und somit Lizenzkosten gespart werden.

Virtuelle Maschinen sind nicht für Games oder Videoschnitt geeignet. Das gilt zumindest im Moment noch. Aktuell arbeiten die großen Virtualisierungssoftwarehersteller an einer Lösung, mit der sogar Games wie Crysis virtualisiert werden können. Wenn diese Lösung eine produktreife erlangt hat, könnte Cloud-Gaming zum Alltag werden. Wann das soweit sein wird, ist noch unklar.

Achtung! Wer Windows in einer virtuellen Maschine nutzen möchte, muss dieses wie einen physikalischen Rechner lizenzieren. Alternativ könnte eine Testversion von Microsoft genutzt werden, die nach 90 Tagen neu installiert werden müsste. Die Testversionen sind aber nur in der aktuellen Betriebssystem (Win8) bei Microsoft verfügbar. Wer ein älteres Betriebssystem nutzen möchte, kann Lizenzen entweder günstig auf den bekannten Online-Marktplätzen wie z. B. Ebay erwerben oder auf eine Lizenz eines ehemaligen Home-PCs zurückgreifen. Bei unserer Suche haben wir Windows 98, 2000, ME und XP Lizenzen für unter 10 Euro bei Ebay gefunden. Im Vergleich zur Neuanschaffung von so mancher Spezialsoftware könnten das Peanuts sein.

 

Fazit zum Hyper-V unter Windows 8

Der Hyper-V unter Windows 8 ist durachaus für Virtualisierungs-Einsteiger geeignet und kann mit einigen Features durchaus in den Profibereich kommen. Allerdings haben uns einige Einstellungen bei der Anzeige in der Konsole gefehlt. So passt sich die Auflösung der virtuellen Maschine nicht automatisch der größe des Konsolenfensters an. Anfänger werden sich sehr schnell zurrechtfinden und schnell Erfolge erzielen. Von der Performance ist der Hyper-V bei Windows Virtualisierung in Ordnung. Allerdings würden wir ihn bei der Virtualisierung von Linux Betriebssystemen im Moment noch nicht einsetzen. Dies wird sich höchstwahrscheinlich in den nächsten Jahren noch deutlich verbessern. Im privaten Umfeld ist er durchaus empfehlenswert. Bei Small Business Nutzern würde ich nach wie vor auf den VMWare ESXi (Server-Virtualisierung) oder bei der Virtualisierung am Desktop VMWare Workstation (kostenpflichtig) bzw. Oracle VirtualBox (kostenlos) zurückgreifen.

 In unseren nächsten Teilen zur Virtualisierung Reihe werden wir auch auf die oben genannten Produkte näher eingehen. Dranbleiben lohnt sich also!

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Steffen Kolb
Autor: Steffen Kolb
Gründer & Projektleiter
ITler aus Leidenschaft, der sich seit über 10 Jahren mit Serversystemen beschäftigt. Arbeitet seit 2010 hauptberuflich in einer Datenwolke.

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