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Viele Mozilla Firefox kennen das Problem, man kauft sich einen neuen PC oder besitzt mehrere Endgeräte, auf denen der OpenSource Browser installiert ist, und muss auf jedem Gerät alle Einstellungen einzeln vornehmen. Das geht aber auch anders. Wir zeigen dir, wie du mit dem Sync Dienst von Mozilla ganz einfach deine Daten von Endgerät zu Endgerät synchronisieren kannst.

Anhand der Tatsache, dass der Firefox  mittlerweile auch auf mobilen Geräten z. B. Smartphones und anderer Android Hardware Einzug gehalten hat, können die zuletzt geöffneten Tabs, Lesezeichen oder Passwörter auch unterwegs bequem genutzt werden.
 

EinrichtungMozilla Firefox Sync Einstellungen Ubuntu Linux

Die Einrichtung dieses Dienstes ist sehr einfach. Zuerst muss man sich mit einer gültigen E-Mailadresse und einem Passwort registrieren. Ist der Sync Client dann einmal auf dem PC eingerichtet, lassen sich andere Geräte via Token leicht hinzufügen. Hierbei gibt man lediglich den Code des neuen Endgerätes auf dem bereits verbundenen PC ein. Ist der Code richtig, stößt der Server von Mozilla den Sync Vorgang auf dem neuen Device automatisch an. Falls man kein bereits eingerichtetes Gerät in der Nähe hat, aber trotzdem beispielsweise einen neuen PC einbinden möchte, kann ein Sync-Key genutzt werden, der vom Server zuvor dynamisch generiert wurde. Dieser Key sorgt dann zusammen mit der E-Mailadresse und dem gültigen Passwort für die Authentifizierung am Server.

 

Datenschutz/Datensicherheit

Bei solchen Clouddiensten ist der Wunsch nach Datenschutz verständlicherweise sehr hoch. Dort  synchronisieren die Firefox User nicht nur Bookmarks oder Tabs, sondern auf den Servern von Mozilla liegen teilweise auch sensible Zugangsdaten für z. B. Ebay, Amazon, PayPal usw.. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann im Menü auch das Passwortsynchronisieren deaktivieren. Alternativ gibt es auch die Möglichkeit, einen eigenen Sync-Server zu nutzen. Allerdings werden das wohl die wenigsten User tun. Wie man so einen Server einrichtet, werden wir evtl. in einem weiteren Video zeigen. Solange kann der Benutzer aber ohne schlechtes Gewissen den Dienst von Mozilla in Anspruch nehmen, da die Daten verschlüsselt auf den Servern gespeichert werden.

 

Steffen Kolb
Autor: Steffen Kolb
Gründer & Projektleiter
ITler aus Leidenschaft, der sich seit über 10 Jahren mit Serversystemen beschäftigt. Arbeitet seit 2010 hauptberuflich in einer Datenwolke.

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  • Alexander

    Guter Artikel und interessantes Video. Ich würde meine Passwörter ja nie so leichtgläubig in der Cloud abspeichern auch wenn es noch so verschlüsselt ist. Ich nutze seit 2007 den Firefox und war eigentlich die letzten Jahre sehr zufrieden mit dem bis dann die Releasenummern immer höher wurden und auf einmal der Browser zu einer EIERLEGENDENWOLLMILCHSAU mutierte. Mittlerweile überlege ich mir ob ich nicht auf den Opera umsteigen sollte. Leider kann ich mir dort keine Add Ons installieren :s

    Chrome kommt für mich nicht in die Tüte. Man nutzt im Leben schon für viel zu viele Dinge Google da muss ich nicht noch über einen google PRoxy ins Netz gehen.

    Ich finde man sollte einen Browser Baukasten aus dem Firefox machen in dem man dann auswählen kann was man installieren möchte und was nicht. Dann wäre ich wieder zufrieden.

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