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Die wichtigsten Themen aus der IT Woche KW 21/2014. Unter anderem zum Windows XP Sicherheitsupdate nach dem Supportende und dem Anti Mobbing Projekt von Facebook.

Spotify hat 10 Millionen zahlende Kunden

Der Musik-Streamingdienst Spotify hat nach eigenen Angaben die 10 Millionen Kunden Marke erreicht. Seit dem Unternehmensstart im Jahr 2008, hat das Unternehmen mehr als eine Milliarde US-Dollar an die Musikindustrie bezahlt. Täglich erstellen die Nutzer fünf Millionen neue Playlisten. Der am häufigsten abgefragte Song, mit insgesamt 235 Millionen Streams ist "Wake Me Up" von Avicii.


TV-Quizduell hat Panne überstanden

Jörg Pilawas neue Show mit dem Namen "TV-Quizduell" ist nun am Mittwochabend um 18.08 Uhr erfolgreich auf den Fernsehschirm gekommen. Zum ersten Mal in Deutschland wurde eine Show ins Leben gerufen, die in Kombination mit einer App-Anwendung, die Interaktion mit den Fernsehzuschauern zulässt. Die ARD musste zuvor sehr viel Spott über sich ergehen lassen, da die App in den ersten anläufen nicht funktioniert hatte. Der Sender ProSieben zieht mit seiner neuen Musik-Castingshow "Keep You Light Shining" nach. Bei dieser Show kann der Zuschauer für Kandidaten voten. Das Konzept von ARD und ProSieben ist nicht ganz neu. Bereits im Jahr 2000 schrieb die Fernsehsendung (NBC) GIGA die Interaktion mit seinen Nutzern ganz groß. Allerdings erfolgte die Kommunikation über Chats, Mails und ein Forum.

Windows XP Updates trotz Support-Ende

Der offizielle Support für Windows XP wurde am 8. April eingestellt. Seitdem gibt es jetzt auch keine neuen Sicherheitsupdates für das Betriebssystem. Geschäftskunden können sich mit einem teuren Vertrag ein weiteres Jahr hinzukaufen. Für alle anderen, wird die Nutzung von Windows XP zur tickenden Zeitbombe. Allerdings wird derzeit noch eine Automaten-Version von XP mit Updates versorgt. Diese nennt sich Windows Embedded POSReady 2009. Der erweiterte Support dieses Betriebssystems läuft erst am 9. April 2019 ab. Laut eines Forenbeitrages, kann mit einem Registry-Eintrag ein solches Betriebssystem am Updateserver vorgegaukelt werden. Beiden Systeme sind zwar binär kompatibel, es könnten aber trotzdem Probleme auftreten, da die Updates nicht mehr unter der "normalen" XP-Version getestet werden. Außerdem könnte dieser Trick gegen die Nutzungsbedingen von Microsoft verstoßen. 

 

Suchmaschine DuckDuckGo hat neues Design

Eine Umgestaltung der Bedienoberfläche sorgt bei der Suchmaschine DuckDuckGo für größeren Bedienkomfort. Die Betreiber versprechen eine "klügere Suche, weniger Durcheinander und echte Privatsphäre". Die neugestaltete Suchseite sieht aufgeräumt aus und sorgt mit der Autovervollständigung für Google-Feeling. Außerdem wurde eine Bilder- und lokale Suche nachgerüstet. Die Suchmaschine legt großen Wert auf Privatsphären, denn es werden keine persönlichen Daten der Nutzer gesammelt oder verbreitet.

 

Facebook startet Anti Mobbing Projekt

Mit einem neuen Info-Portal möchte das soziale Netzwerk Facebook Opfern von Mobbing auf sozialen Plattformen vorbeugen. Unter dem Namen "Mobbing stoppen" ist das Projekt am letzten Mittwoch online gegangen. Auf dem Portal sollen nicht nur Mobbing-Opfer Hilfe finden, sondern auch Eltern und Lehrer, die auf Mobbing-Fälle aufmerksam werden.


Passwörter von Ebay gehackt

Unbekannten konnten sich mit der Hilfe von erbeuteten Mitarbeiter-Logins, Zugriff auf eine Kundendatenbank verschaffen. Die Plattform fordert nun alle Nutzer auf, ihre Kennwörter zu ändern. Das Datenleck wurde am vergangenen Mittwoch bekanntgegeben. Kreditgartendaten sind nicht betroffen. Bisher gibt es noch keine Hinweise auf den Missbrauch der gestohlenen Daten. Die Datenbank enthielt Kundennamen, E-Mail-Adressen, Postadressen, Telefonnummern, Geburtsdaten und das verschlüsselte Passwort der Nutzer.

 

Gerüchteküche: Twitter an Soundcloud interessiert? 

Im Moment soll die Kurznachrichtenplattform Twitter angeblich kurz vor der Übernahme von Soundcloud sein. Der beliebte Songhoster hat seinen Firmensitz in der deutschen Hauptstadt und gehört zu den wichtigsten Start-up Unternehmen Berlins. Im vergangenen Sommer zählte die Seite über 200 Millionen Zuhörer. 

 

China verbietet Windows 8 auf Behörden-PCs

China möchte in Zukunft nicht mehr länger abhängig von ausländischen Betriebssystemherstellern sein. Die angeblich rund 200 Millionen Computer, in den Verwaltungen und Behörden sollen nun von Windows XP auf Linux migriert werden. Aus Sicherheitsgründen wird auf den PCs kein Windows 8 zum Einsatz kommen. Private Computer sind von der Vorgabe nicht betroffen. Die Firma Canonical bietet mit Kylin bereits eine Ubuntu Version für den chinessischen Markt an. 

 

Netflix startet in Deutschland

Der Video-on-Demand-Dienst Netflix hat nun offiziell bestätigt, dass der Dienst bis Ende des Jahres auch in Deutschland startet. Neben Deutschland kommen dann auch Osterreich, Frankreich, Belgien, Luxemburg und die Schweiz dazu. Genaue Angaben gibt es derzeit noch nicht. Auch ein Abo-Preis wurde bisher noch nicht genannt. Interessierte Nutzer können sich bereits bei Netflix anmelden. Sie werden per Mail benachrichtigt, wenn der Dienst ans Netz geht.


Facebook bietet kostenloses AntiVirus Tool an

Bei Verdacht auf Schadsoftware, bietet Facebook dem Nutzer zwei Tools zu Entfernung von Schädlingen an. So soll die Verbreitung von Schädlingen über das soziale Netzwerk verhindert werden. Angeboten werden die Tools HouseCall von Trend Micro und der online Scanner von F-Secure. Nach dem Scanvorgang werden entdeckte Bedrohungen im Browser angezeigt. Die von Facebook angebotenen Werkzeuge stellen keinen Ersatz für einen vollwertigen Virenschutz dar. 

 

Deutsche Post plant Ausbau des Online-Handels

Die deutsche Post möchte im internationalen Online-Handel weiter wachsen und schließt den Zukauf von anderen Anbietern nicht aus. "Wir wollen auf globaler Ebene der führende Anbieter für eCommerce-Logistik auf den attraktivsten Handelsrouten werden", sagte Vorstandschef Frank Appel der WirtschaftszeitungEuro am Sonntag.

 

Neue YouTube Features

Google hat auf seinem Blog einen Ausblick auf neue YouTube-Features gegeben. Kanalbetreiber sollen in Zukunft nicht nur über Werbung mehr Geld verdienen können, sondern haben bald die Möglichkeit über Crowdfounding-Aktionen Projekte zu finanzieren. Außerdem können die Einnahmen von Mashup-Videos mit dem eigentlichen Urheber geteilt werden. Videoproduzenten werden auch einen neuen Kommentar-Manager bekommen. Bei der Untertitlung der Videos können Channelbetreiber ihre Community in Zukunft besser einspannen. So soll die Funktion weiter vorangetrieben werden. Die Änderungen sollen in den nächsten Monaten auf YouTube umgesetzt werden.

 

Phishing mit iTunes-Rechnungen

Im Moment kursieren im Netz gefälschte Benachrichtigungs-Mails zu In-App-Köufen, die angeblich von Apple stammen. Der nachgeahmte Absender stimmt mit der Adresse von Apple überein. In den angeblichen Rechnungen taucht nie die eigene Apple-ID auf. Der Zweck dieser Mail ist bisher unklar, denn ein Anhang mit Schadware wird nicht verschickt. Verlinkungen auf Internetseiten mit Viren findet man auch nicht. Möglicherweise dient die Aktion schlicht dazu, E-Mail-Adressen auf ihre Gültigkeit abzuprüfen, um sie dann mit Werbemüll zu versorgen. Nutzer sollten auf gar keinen Fall auf die Mails antworten. Am besten sind diese Meldungen im Spamordner aufgehoben.

 

BSI warnt vor Sicherheitslücke in iTunes

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik warnt Mac User vor einer Sicherheitslücke in iTunes und empfiehlt ein Update auf die aktuelle Version 11.2.1. Die Lücke erlaubt die Modifikation von Benutzerberechtigungen innerhalb von Verzeichnissen. Das Löschen eines Benutzerordners ist dadurch möglich. Ein Zugriff auf die dort liegenden Daten aber nicht.

 

PC-Fritz-Chef will auspacken

Der ehemalige Chef von PC-Fritz will nun endgültig auspacken. PC Fritz steht seit Monaten im Visier der Behörden. Der Online-Händler rückte ins Licht der Behörden, da er Windows 7 DVDs mit gefälschtem Echtheitszertifikat verkauft hatte. Scheinbar ist Maik Mahlow nur ein Strohmann. Er möchte nun über die Hintermänner auspacken. Der Geschäftsmann, der sich früher gegenüber den Medien immer als schwer krebskrank und Millionär präsentierte hatte, hatte in Wirklichkeit nie eine Krebserkrankung. Wie seine Mutter der Bild verriet, leidet der "Unternehmer" an Diabetes. "Die Krebserkrankung war eine reine Werbemaßnahme", sagte Mahlows Anwalt Jörn Manhart jetzt gegenüber Spiegel TV.

 

Hewlett-Packard möchte weitere Stellen abbauen

Dem Umbau von Hewlett-Packard sollten ursprünglich bereits 34.000 Jobs zum Opfer fallen. Das wird aber nicht reichen. Jetzt will Hewlett-Packard bis zu 16.000 weitere Stellen streichen. HP erklärte die Stellenstreichungen mit dem Ziel, der Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit. Die Kernbereiche des Traditionsunternehmens sind PCs, Server und Drucker. Alle diese Bereiche durchleben im Moment eine schwierige Phase.

 

Polizei in Dubai testet Googles Datenbrille

In Dubai läuft derzeit ein Pilotprojekt, bei dem die Verkehrspolizei Google Glasses für Verkehrskontrollen einsetzt. Eine Abteilung entwickelt außerdem speziell für die Bedürfnisse der Polizisten zugeschnittene Anwendungen. Mit Hilfe der Kamera sollen Verkehrssünder festgehalten und mit der Datenbank abgeglichen werden. Datenschützer äußerten wegen der Kamerafunktionalität bereits ihre Bedenken.

 

Google hat Interesse an Twitch

Laut US-Medien möchte Google den Streamingdienst Twitch übernehmen. Der aktuelle Stand der Verhandlungen ist nicht bekannt. Bei Twitch werden hauptsächlich Livebilder übertragen. Gerade viele Let's Player haben sich auf der Plattform niedergelassen. Die Plattform ging im Juni 2011 online. Die Seite liegt heute beim Traffic noch vor Hulu, Facebook und Amazon. Google könnte durch eine Übernahme und Integration die Livestreaming-Funktion auf der eigenen Videoplattform YouTube verbessern.

 

Bedrohung für das mTAN-Verfahren

Experten warnen vor Smartphone-Trojanern, welche empfangene SMS-Nachrichten des mobileTAN-Verfahren abgreifen und diese an Betrüger weiterversenden. Der Antivirus-Hersteller Kaspersky berichtet, dass Smartphone-Trojaner verstärkt mTANs abgreifen, um die Konten der Handy-Besitzer leer zu räumen. Beim mTAN-Verfahren bekommt der Bankkunde seine TANs für die online Banking per SMS auf sein Handy gesendet. Sicherheitsexperten empfehlen auf TAN-Generatoren umzusteigen. Diese sind meist zwar etwas teurer, haben aber eine höhere Abhörsicherheit.

 

LeFloid für Grimme Online Award nominiert

Unter den acht Nominierten in der Kategorie Information ist auch der YouTuber Lefloid alias Florian Mundt, mit seinem News Format LeNews. Er berichtet zweimal in der Woche über die aktuellen Ereignisse aus der Welt und seinen Alltag. Diese werden gezielt für sein junges Publikum aufbereitet. Sein Kanal auf YouTube zählt mittlerweile über 1,8 Mio Abonnenten. Am Wochenende gewann Lefloid bereits den deutschen Webvideopreis in der Kategorie VIP. Der Kanal ist Mitglied im Mediakraft YouTube Netzwerk.

  

 

 

Steffen Kolb
Gründer & Projektleiter
ITler aus Leidenschaft, der sich seit über 10 Jahren mit Serversystemen beschäftigt. Arbeitet seit 2010 hauptberuflich in einer Datenwolke.

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