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Die wichtigsten News der IT-Woche KW 14/2014 kompakt in einem Video zusammengefasst.

Oculus-Gründer bekam Morddrohungen

 In den Tagen nachdem bekannt wurde, dass die Firma Oculus VR von Facebook übernommen wird kam den Entwicklern und Gründern eine regelrechte Protestwelle entgegen. In einem Interview erklärte der Gründer Palmer Luckey "Negative Reaktionen haben wir erwartet. Aber auf Todesdrohungen und belästigende Anrufe waren wir nicht vorbereitet."

Facebook hatte zuvor den Hersteller der Virtual-Reality-Brille Oculus Rift am 25.03.2014 für 2 Milliarden US-Dollar gekauft.

 

Telekom: Hohe Nachfrage nach Breitbandanschlüssen

Die Deutsche Telekom meldet eine hohe Nachfrage nach schnellen Internetanschlüssen in kleinen und mittleren Städten. Ein Unternehmensspecher bestätigte am Sonntag gegenüber dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel, den VDSL-Ausbau in zwölf deutschen Städten. Vor Baubeginn haben dort bereits etwa zehn Prozent einen Vertrag mit der Telekom unterschrieben. Leider gibt es in Deutschland immer noch sehr viele Lücken in der Breitbandversorgung. Die schwarz-rote Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2018 eine flächendeckende Abdeckung von 50 MBit/s zu erreichen.

 

Google Maps behebt Fehler

Google behebt in seinem Kartendienst Maps brisante Fehler. Wer bislang bei Google Maps nach "Asylheim" und "Chemnitz" suchte, bekam die Landesgeschäftsstelle der rechtsextremen NPD angezeigt. Entdeckt hatte diesen Fehler die in Chemnitz ansässige Freie Presse. Ein Google-Sprecher teilte nun mit, dass der Fehler behoben sei. Google hatte sich schön öfters kleinere Patzer erlaubt. Im Januar zeigte Google Maps in Berlin einen "Adolf-Hitler-Platz" an.

 

Britische Regierung kauft Windows XP Support

Da am 08.04.2014 der reguläre Support für Windows XP abläuft, hat die britische Regierung für 5,5 Millionen Pfund den Updatezugang für 12 Monate verlängert. Hierfür wurde ein gesonderter Vertrag mit Microsoft abgeschlossen berichtete das Magazin Computer Weekly.

Jetzt werden die PCs der Regierungsbehörden und Schulen ein weiteres Jahr mit Sicherheitsupdates für Windows XP SP3, Office 2003 und Exchange 2003 SP2 versorgt. Auch das Land Niedersachsen erkaufte sich ein weiteres Jahr Sicherheitsupdates für das veraltete Betriebssystem.

 

YouTube bleibt in der Türkei gesperrt

Auch eine Woche nach der Kommunalwahl ist in der Türkei YouTube weiterhin blockiert. Der Druck aus dem In- und Ausland wächst. Ein Gericht in Ankara korrigierte einen Beschluss zur Aufhebung der Sperre, nachdem die Staatsanwaltschaft Widerspruch eingelegt hat, wie der Sender CNN Türk berichtete. Die Videoplattform YouTube und der Kurznachrichtendienst Twitter sind dem türkischen Ministerpräsidenten Erdogan seit längerer Zeit ein Dorn im Auge. Er wollte mit der Sperrung die Verbreitung von Korruptionsvorwürfen gegen seine Regierung im Internet unterbinden. 

 

Anwesendheitskontrolle via App

In den USA erlaubt eine neue App den Lehrern die Anwesendheit ihrer Schüler mit einem iPhone oder iPod zu überwachen. Die App nutzt die Raumortungstechnik iBeacon um die Anwesendheit der Schüler automatisch zu dokumentieren. Aktuell ist die App noch kostenlos. Die BeHere-App muss zuvor auf den Geräten der Schüler installiert und einen Zugriff auf den Ortungsdienst genehmigt sein. Die Daten der Schüler können vom Lehrer via Facebook ausgelesen oder manuell eingepflegt werden. Zur Nutzung der App ist eine Internetverbindung erforderlich. Datenschützer werden sich mit dieser App wohl nicht anfreunden können.

 

MySQL für große Anwender

Aktuell arbeiten Mitarbeiter von Facebook, Google, LinkedIn und Twitter im WebScaleSQL-Projects daran, MySQL für ihre Anwendungsbereiche nutzbar zu machen. Alle Teilnehmer haben ein Ziel und möchten den Problemen der Performance und der Skalierbarkeit entgegenwirken. Alle Parteien bringen Vorschläge in das Projekt ein und am Ende wird vor der Implementierung abgestimmt. Über GitHub werden andere Entwickler gebeten, sich bei der Entwicklung zu beteiligen.

 

Privates Surfen während der Arbeitszeit

Bislang konnte privates Surfen während der Arbeitszeit dem Arbeitnehmer den Job kosten. Doch jetzt gibt es eine neue Rechtsprechung. Das Landesarbeitsgericht-Rheinland-Pfalz zeigt, dass der Arbeitgeber Azubis auch im Wiederholungsfall nicht ohne weiteres kündigen kann. Er muss nachweisen, dass beim Verstoß eine echte Störungsgefahr für den Betrieb ausging. Das ist z. B. dann der Fall, wenn strafbare Inhalte heruntergeladen oder Dateisysteme durch den Besuch von Internetseiten mit Viren verseucht wurden.

 

 

Erneuter Datendiebstahl

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik möchte geschädigte Postfachbesitzer schnellstmöglich informieren. Dabei werden sie mit der Hilfe der E-Mail-Provider den Kunden direkt kontaktieren.  Antrieb hierfür könnte die Kritik an der Informationspolitik im Januar sein. Von den erneut gehackten 18 Millionen Passwörtern und Mailadressen gehören rund drei Millionen Konten deutschen Bürgern. 30 Prozent davon sind entweder selbst gehostet oder von kleineren Providern. Das BSI will in den nächsten Tagen noch einen Warndienst einrichten. Woher die Daten kommen ist derzeit noch unklar. Es wird vermutet, dass diese in Verbindung mit dem Vorfall im Januar stehen. Nutzer die ihr Kennwort für viele verschiedene Dienste im Netz einsetzen, sollten den erneuten Datenskandal zum Anlass nehmen diese zu ändern.

 

Telefonie über den Facebook Messenger

Facebook hat noch vor der Veröffentlichung des WhatsApp Sprachdienstes die Telefoniefunktion im Facebook Messenger in den Vordergrund gerückt. Mittlerweile scheint es auch keine Länderbeschränkung mehr zu geben. Das Telefonsymbol erscheint jetzt direkt über jeder Konversation. In der Facebook App ist die Funktion schon seit mehr als einem Jahr implementiert. Allerdings waren die Funktionen sehr versteckt und konnten noch nicht in allen Ländern genutzt werden.

 

Letzter Patchday für Windows XP

Der letzte Patchday, den das veraltete Betriebssystem Windows XP erleben wird, bringt nicht nur einen Fix für die, in der letzte Woche bekannt gewordene RTF-Lücke in Word mit, sondern ist auch gleichzeitig der letzte Tag, an dem es noch Support für den Betriebssystem Oldtimer geben wird. Zusätzlich werden vier Sicherheitslücken in Windows, Office und dem Internet Explorer gefixt.

 

Geldstrafe gegen Google Street View

Mit einer Geldstrafe von einer Million Euro ahndet die italienische Datenschutzbehörde Verstöße gegen die Datenschutzauflagen, welche Google Streetview mit seinen Kamerafahrzeugen begangen hat. Google sollte die Anwohner rechtzeitig mit Werbeanzeigen über die geplanten Aufnahmen informieren, damit diese sich einer solchen entziehen konnten. In Deutschland musste der Kartendienst eine Geldbuße von 145.000 Euro bezahlen, da er mit den Fahrzeugen auch WLAN-Netze mit erfasste. In Italien hat Google die Geldstrafe bereits beglichen.

 

Google wird vielleicht bald Mobilfunkanbieter

Google möchte demnächst sein Glasfaser-Angebot Google Fibre durch einen Mobilfunkdienst erweitern. Das Unternehmen spricht bereits mit großen Mobilfunkunternehmen um als deren Reseller Mobilfunkprodukte anbieten zu können. Dafür muss Google keine eigene Infrastruktur aufbauen.

 

Zattoo jetzt auch mit ProSiebenSat.1-Sender

Der TV-Streaming-Dienst Zattoo konnte sich nun mit der ProSiebenSat.1-Gruppe auf eine Kooperation einigen. Bald werden die Sender ProSieben, Sat.1, Kabel Eins, Sixx, Sat.1 Gold und ProSieben Maxx für deutsche Zattoo-Kunden zur Verfügung stehen. Zattoo deckt nun fast alle deutschen Fernsehsender ab. Im Sommer 2013 schloss sich die RTL Mediengruppe mit ihren Sendern an. Zuvor konnte man über Zattoo nur die öffentlich rechtlichen Fernsehsender empfangen. Mit dem kleinsten Paket für 3,75 Euro im Monat können alle Privatsender empfangen werden. Mittlerweile kann Zattoo auch auf diversen mobilen Endgeräten genutzt werden.

 

Android Trojaner

Der Android Trojaner gibt sich als Banking-App eines Finanzinstitutes aus dem Nahen Osten aus und greift die Authentifizierungs-SMS ab. Bisher sollen schon mindestens 28.000 Nachrichten umgeleitet worden sein. Die abgegriffenen Daten werden an eine Moskauer Telefonnummer weitergeleitet. Der Verbreitungsweg des Trojaners ist im Moment noch unklar.

 

Yahoo verschlüsselt fast alles

Seit Anfang des Monats verschlüsselt Yahoo die gesamte Kommunikation zwischen den internen Servern. Die Firma hatte im November aufgrund der Enthüllungen von Edward Snowden die interne Verschlüsselung angekündigt. Derzeit wird noch an einer verschlüsselten Version des Yahoo Messenger gearbeitet. Im Januar hatte das Unternehmen HTTPS standardmäßig auf seinem E-Maildienst aktiviert. Gesendete Mails werden ebenfalls von Server zu Server via TLS verschlüsselt übertragen. Ein Test von heise Security zeigte, dass die Yahoo Server nicht immer eine verschlüsselte Mail verschicken und das obwohl der Empfängerserver dazu in der Lage gewesen wäre. Außerdem wird derzeit auch noch ein veraltetes Verschlüsselungsverfahren angewandt.

 

Ubuntu One eingestellt

Am 31. Juli werden die Server vom Cloudspeicher Ubuntu One heruntergefahren. Der Code der Synchronisierungs-Software wird als OpenSource veröffentlicht. Nutzer können bis zu diesem Tag die Daten herunterladen. Die Synchronisation mit dem Ubuntu-Client wird bereits ab dem 1. Juni nicht mehr möglich sein. Die kommende Ubuntu Version wird Canonical bereits ohne Ubuntu One Client ausliefern. Kunden die den Speicher kostenpflichtig erweitert haben, bekommen ihr Geld zurück. Der Dienst konnte sich mit seinen 5 GB kostenlosen Speicher gegenüber den großen Cloudstorage Anbietern nicht durchsetzen, die teilweise 50 GB kostenlos anbieten. Das Unternehmen möchte in Zukunft seinen Fokus auf die Entwicklung eines einheitlichen Betriebssystems für Smartphones, Tablets und Desktops legen.

 

Amazon präsentiert Fire TV

Amazon präsentierte am vergangenen Mittwoch auf einer Presseveranstaltung eine eigene Settop-Box mit dem Namen "Fire TV". Die Box kann neben Musik und Videos auch Spiele auf den Fernseher bringen. Sie arbeitet hauptsächlich mit dem eigenen Streaming-Dienst Instant Video zusammen. Die Box soll dreimal leistungsfähiger sein als die Konkurrenz von Apple oder Google. Bedient wird die Box mit einer Fernbedienung mit sieben Tasten. Diese reagiert sowohl auf Tastendruck als auch auf Sprachbefehle. Dank der leistungsstarken Hardware laufen Android Spiele problemlos. Die Box ist in den USA ab sofort für 99 US-Dollar erhältlich. Ein Einführungstermin für Deutschland ist derzeit noch nicht bekannt. Einem Bericht von The Verge zufolge arbeitet Google bereits an einem Betriebssystem mit dem Namen "Android TV".

 

Windows 8.1: Das Startmenü kommt zurück

Das Bedienkonzept von Windows 8 war von Anfang an sehr umstritten. Jetzt geht Microsoft wieder einen Schritt auf die Nutzer zu und möchte das Startmenü in veränderter Form, mit einem erneuten Update in Windows 8.1 implementieren. Es bietet dem Nutzer auf der linken Seite die gewohnte Programmliste mit Suche und auf der rechten Seite Kacheln. Apps können in Zukunft auch im Fenster geöffnet werden. Wann das Update erscheinen wird ist bis jetzt noch unklar.

 

Neuer USB-Stecker

Intel hat auf der Entwicklerkonferenz IDF weitere Details zum neuen USB Stecker Typ-C bekannt gegeben. Die Typ-C Stecker sind an beiden Kabelenden gleich und können beidseitig eingesteckt werden. Allerdings wird der neue Typ nicht an bestehende USB 3.0 Peripherie passen. Es soll einen Adapter geben, damit der Stecker auch weiterhin mit USB 2.0 kompatibel ist. Die Standard-Kabel können anstatt 1,5 Ampere jetzt 3 Ampere übertragen. Das bedeutet noch kürzere Ladezeiten für Smartphones und Tablets. Der neue Steckertyp ist auch hauptsächlich für die höhere Datenübertragungsrate ausgelegt. Mit USB 3.1 werden dann mit Superspeed+ 10 GBit/s übertragen. Dieses Jahr wird der neue Standard wohl nicht mehr in den Handel kommen. Außerdem betont Intel ausdrücklich, dass sich das Aussehen der Typ-C-Stecker durchaus noch ändern kann, bevor sie erscheinen.

Steffen Kolb
Gründer & Projektleiter
ITler aus Leidenschaft, der sich seit über 10 Jahren mit Serversystemen beschäftigt. Arbeitet seit 2010 hauptberuflich in einer Datenwolke.

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