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In den IT News der KW 12/2014 gibt es unter anderem weitere Infos zu den neusten Sicherheitslücke und dem neuen Firefox.

Bald 3D-Drucker von HP

Auf der diesjährigen Ationärsversammlung gab die Hewlett-Packard Chefin Meg Whitmann bekannt, dass ihr Unternehmen den Einstieg in den 3D-Druckermarkt waagen werden. Im Juni sollen bereits erste Geräte auf den Markt kommen. HP wird sich hauptsächlich auf große Unternehmen und deren Bedürfnisse konzentrieren.

 

Sony verteilt Android 4.4 an Xperia-Smartphones

Sony bringt für die ersten Xperia-Smartphones ein Update auf die Android Version 4.4 (Kitkat) heraus. Die Aktualisierung ist im Moment erst einmal nur für die Modelle Xperia Z Ultra, Xperia Z1 und das Xperia Z1 Compact verfügbar. Für weitere sieben Geräte sei das Update bereits in der Planung. Die Aktualisierung bringt dem Nutzer mehr Performance und es wurden kleinere Eingriffe in der Benutzeroberfläche vorgenommen.

 

Gehackter EA-Server greift Apple-IDs ab

Hacker haben sich Zugang auf einen Server des Spieleherstellers Electronic Arts verschafft und dort eine Phishingseite gehostet, die Apple Accounts mit Passwörtern und Zahlungsinformationen abgreifen konnte. Wie viele Nutzer in die Falle tappten ist unklar. EA hat mittlerweile die Seite vom Netz genommen und eine Schwachstelle im eigenen System erkannt. Die Seite ähnelte dem original sehr stark. Derzeit wird auch noch geprüft ob eventuell die Daten der EA-Kunden auch in Gefahr waren.

 

Ehemaliger Microsoft Entwickler wegen Geheimnisverrat verhaftet

 Der langjährige Microsoft Senior Software Architect Alex K. wurde letzte Woche verhaftet weil er angeblich noch nicht öffentliche Versionen von Windows 8 verbreitet haben soll. Der russische Staatsbürger soll im Jahre 2012 über seinen Skydrive Account Updates für Windows 8 RT und anderen Produkten einem Blogger zugänglich gemacht haben. Interne Untersuchungen von Microsoft haben bereits den Verdacht bestätigt, dass E-Mailverkehr zwischen Alex K. und dem Hotmail-Konto des Bloggers stattfand, indem vertrauliche Daten weitergeben wollte. Alex K. war sieben Jahr lang für das Unternehmen tätig.

 

US-Firmen wussten vom Überwachungsprogramm

Laut des US-Geheimdienstes wussten die Unternehmen Google, Microsoft und Yahoo vom Überwachungsprogramm Prism. Trotz der klaren Aussage beteuerten die Unternehmen, dass sie nichts von der spionage wussten. Google-Chef Larry Page gab jetzt öffentlich seinen Unmut über die Überwachungspraktikanten bekannt und betonte, dass sie eine Gefahr für die Demokratie seien. Page hatte im vergangenen Jahr eine Meldung veröffentlich, in der er die Nutzerdaten nur in Übereinstimmung mit den Gesetzen an die Regierung weitergebe werde. Mittlerweile nutzt die NSA auch gezielt Administratoren großer Netzwerke um mit deren Berechtigungen Informationen zu sammeln. Begehrt sind hierbei große Telekomunikationsunternehmen und deren Infrastruktur wie z. B. Router. Nach berichten des Spiegels und der New York Times habe die NSA auch die chinesische Regierung und den Telekommunikationsausrüster Huawei über Jahre auspioniert.

 

Kein Dual-Boot Smartphone von HUAWEI

Die Meldung eines Managers von HUWEI, ein Dual-Boot Smartphone mit Android und Windows Phone auf den Markt zu bringen, wurde diese Woche dementiert. Für dieses Jahr sei jetzt lediglich ein neues Windows Phone zu erwarten. Es gibt Vermutungen, dass es ein solches Smartphone durch den Druck von Microsoft und Google nicht geben wird.

 

Telekom verkauft neue Top-Smartphones ab April

Die Deutsche Telekom bringt das neue HTC One Smartphone und das Galaxy S5 in die deutschen Läden. Vorbestellungen werden ab Ende März möglich sein. HTC könnte noch vor Samsung sein neues Topmodell auf den Markt bringen. Das Samsung Galaxy S5 gibt es ab dem 11. April 2014.

 

DirectX-12 erscheint Ende 2015

Die nächste Version von DirectX soll Ende 2015 erscheinen und Mehrkern-Systeme besser unterstützen. Auch die ersten Spiele sollen im letzten Quartal 2015 auf dem Markt kommen, die dann bereits von der neuen 3D-Schnittstelle profitieren. Implementiert wird die neue Version dann nicht nur auf Windows PCs sondern auch auf der Xbox One und Windows Phones. Ob DirectX 12 noch von Windows 7 unterstützt wird ist noch unklar.

 

Google verschlüsselt Mails gegen Geheimdienste

Google möchte den Mailverkehr seiner Angebote verschlüsseln. So läuft seit dem 20. März der komplette GMail-Datenverkehr nur noch über HTTPS. Intern werden die Mails ebenfalls nur noch verschlüsselt verarbeitet. Google möchte damit das Ausspionieren durch die NSA erschweren.

 

Firefox 29 mit neuer grafischen Oberfläche

Mozilla hat die erste Beta des Firefox 29 veröffentlicht. Dieser bringt bereits die neue Oberfläche mit dem Namen "Australis-Interface" mit. Die neue Version vermutlich in sechs Wochen als Update ausgerollt werden. Die Optik wurde sehr stark überarbeitet und erinnert ein bisschen an die Oberfläche des Google Chrome. In den nächsten Tagen wird es dazu noch ein Review auf dem QSO4YOU Tech Kanal geben.

 

Türkei sperrt Twitter

 Der Webzugriff auf die Twitterseite aus der Türkei ist nicht mehr möglich. Ministerpräsident Erdogan hat seine Drohung wahr gemacht und die Internetverbindung zu Twitter gekappt. Die Nutzen von Twitter via SMS ist weiterhin möglich. Die Plattform sei verpflichtet gewesen, Links vom Netz zu nehmen, die zuvor gemeldet wurden. Erdogan äußerte sich zu dieser Aktion mit folgenden Worten: "Twitter und solche Sachen werden wir mit der Wurzel ausreißen. Was dazu die internationale Gemeinschaft sagt, interessiert mich überhaupt nicht". So zitierte ihn die türkische Nachrichtenagentur Anadolu.
 Die Sperrung wurde scheinbar durch einen geänderten DNS-Eintrag geändert. Wer z. B. den Google DNS-Server einträgt, kann Twitter weiterhin nutzen. Denkbar ist jeder andere öffentliche DNS-Server, der nicht in der Türkei steht.

 

O2 und Probleme mit dem unsicheren WPA-Schlüssel

Der aufgedruckte WPA-Schlüssel der O2-Box 6431 gilt als berechenbar. Außerdem ist die Verpackung unzureichend verschlossen und kann bereits vom Postboten unbemerkt geöffnet werden. Deshalb empfehlen wir den vorgegebenen WPA-Key durch eine eigene Kennung zu ersetzen. Das sollte aber nicht bei O2 Routern gemacht werden.

 

 Apple plant eigenen Streamingdienst

Apple möchte scheinbar auch ein Stück vom Kuchen der Streamingportale abhaben. Einem US-Portal zu folge soll Apple Gespräche mit der Musikindustrie bezüglich eines eigenen Streamingdienstes führen. Der Konzern möchte die Gewinnrückgänge im Bereich der iTunes-Downloads damit kompensieren. Aktuelle Platzhirsche im Streamingbereich sind Spotify und Pandora.

 

 Hoffnung für LOEWE

Der insolvente Fernsehbauer Loewe hat jetzt einen neuen Investor gefunden. Das Münchner Finanzunternehmen Stargate Capital übernimmt das Unternehmen. Es möchte durch gezielten Stellenabbau und einen Rückzug von der Börse Loewe wieder konkurrenzfähig machen. In den kommenden Jahren sind laut Vorstandschef Matthias Harsch Investitionen im mittleren zweistelligen Millionenbereich geplant. Von den rund 525 Mitarbeitern werden 430 weiterhin für das Unternehmen arbeiten können. Die restlichen Mitarbeiter werden noch bis Ende September weiterbeschäftigt.

 

Phishing bei Google Docs

Im Moment ist ein komplexer Phishing Angriff auf Nutzerdaten von Google-Docs in Gange. Die Phishingseite sieht dem original sehr ähnlich und verfügt sogar über eine SSL-Verschlüsselung. Derzeit werden maßenweise Mails verschickt, die den Nutzer über einen Link zu einen angeblichen Google Docs Dokument auf die Phishingseite leiten. Die Seite wird sogar über ein Google Drive gehostet und sorgt dafür, dass der Nutzer den Fake noch schlechter erkennt. Ein kleiner Trick kann da Abhilfe schaffen. Der Nutzer sollte sich zuvor auf der Google-Suchseite einloggen und dann erneut auf den Link klicken. Muss er sich dort erneut anmelden, handelt es sich höchstwahrscheinlich um eine Phishingseite.

 

Kinect-Sensoren sollen Liefersystem verbessern

DHL möchte mit Sensoren aus der Spielekonsolenhardware Kinect und Smartwatches sein Liefersystem verbessern. "Wir glauben, dass Unternehmen nachbessern werden müssen und in der Logistik zukünftig insbesondere Sensoren aus Smartphones eingesetzt werden", sagte Markus Kückelhaus, Leiter Trend Research, DHL Customer Solutions & Innovation. Bereits in zwei Anwendungsbereichen wurden die Sensoren erfolgreich getestet. Sie werden hier z. B. für die Füllstandsmessung bei LKWs eingesetzt. Durch die neuen Systeme sollen Transporte besser ausgelastet und Frachtschäden besser dokumentiert werden.

 

 Gema-Vermutung wird von Bundestag geprüft

Die sogenannte Gema-Vermutung soll in der nächsten Zeit vom Bundestag geprüft werden. Grundlage hierfür ist die Pettition durch den Verein Musikpiraten. Die Onlinepetition hatte im Oktober 2012 die erforderlichen 50.000 Unterstützer erreicht. Derzeit kann die Gema Gebühren erheben auch wenn vielleicht gar keine Musik von Künstlern aus der Gema gespielt wurde. Man könnt hier die Beweispflicht auf die Gema übertragen.

Steffen Kolb
Gründer & Projektleiter
ITler aus Leidenschaft, der sich seit über 10 Jahren mit Serversystemen beschäftigt. Arbeitet seit 2010 hauptberuflich in einer Datenwolke.

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