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Auch eine Woche nach der CeBIT informieren wir euch über das aktuelle Weltgeschehen in der IT-Branche.

Google möchte Android wearable machen

Google möchte mit seinem Android Betriebssystem auch im noch recht jungen Markt der Wearables mit Android durchstarten. In rund zwei Wochen wird ein Software Development Kit auf dem Markt erscheinen. Im Moment prägen den Markt für Wearables hauptsächlich Fitness-Gadgets wie Smart-Watches und Schrittzähler.

 

Neue Geschäftskundentarife bei Telefonica O2

Unternehmen haben jetzt die Möglichkeit, für einzelne Mitarbeiter auch Kontigente mit festgelegten Gesprächsminuten, SMS und Datenvolumen buchen. Das neue Tarifmodell kann von Unternehmen drei Monate kostenlos getestet werden.

 

Sender spürt verlorene Dinge auf

Das österreichische Start-up Unternehmen Locca hat Tags entwickelt, welche neben Bluetooth auch noch einen GPS-Empfänger eingebaut haben und via Mobilfunk weltweit einen Standort melden können. Anwendungsbereiche könnten das Tracken von Haustieren, Kindern, Autos oder anderen teuren Gegenständen sein. Der Herstellt verkauft ein solches Gerät ab 100 Euro mit einer Vertragslaufzeit von sechs Monaten. Der Akku soll sieben Tage mit einer Ladung durchhalten.

 

iPhones halten scheinbar länger

Eine Studie fand heraus, dass Nutzer eines iPhones ihr Gerät seltener austauschen müssen, als andere Smartphonebesitzer. Das ging aus einer Studie des amerikanischen Handyversicherers Protectcell hervor. Beim Geräteklau liegen iPhones weit vor den Smartphones von Samsung, Sony und Co.

 

Keine Roaming-Gebühren für E-Plus Prepaid-Kunden

Für E-Plus Prepaid-Kunden und bei mehreren eigenen Marken will das Unternehmen die Extrakosten für die Auslandsnutzung abschaffen. Betroffen sind die Länder der Europäischen Union sowie Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz. Hier kostet ein Gespräch ab dem 11. April einheitlich 9 Cent pro Minute. Eingehende Telefonate sind für den Empfänger kostenfrei. Eine SMS kostet jeweils 7 Cent. Bei Aldi Talk wurde die Änderung bereits umgesetzt.

 

Samsung: Drucken über die Cloud

Samsung hat in der vergangenen Woche auf der CeBIT einen eigenen Cloud-Print-Service angekündigt. Dieser Dienst soll das sichere Drucken via Tablet und Smartphone ermöglichen. Das Angebot ist im Moment noch in der Entwicklung. Für den Druck werden lokale Samsung-Drucker genutzt, welche zuvor im Unternehmen eingerichtet wurden. Die Android App soll ab Juni 2014 erscheinen. Die iOS Variante ist für das zweite Halbjahr geplant.

 

Professioneller Blu-ray Nachfolger speichert 300 GB ab

Der neue Nachfolger der Blue-ray Disc soll Archival Disc heißen und zunächst 300 GB speichern können. Auf diese Eckdaten haben sich die Firmen Panasonic und Sony einigen können. Der Datenträger soll auch durch eine längere Haltbarkeit überzeugen. Die ersten Scheiben sollen im Sommer 2015 auf den Markt kommen. Das Medium soll in der letzten Entwicklungsphase sein Speichervolumen auf 1000 GB erweitern. Die Disk wird höchstwahrscheinlich im normalen Consumer Markt keine Verwendung finden. Als Datensicherungträger könnte diese Disk, die in vielen Firmen noch eingesetzte Bandsicherung ablösen.

 

AVM stellt Gigabit-Powerline und Glasfaser-Fritzbox vor

Zwar machen die Glasfaserverbindungen derzeit nur etwa ein Prozent aller Breitbandanschlüsse aus, aber das wird sich in Zukunft ändern. Davon ist zumindest der Netzwerkausstatter AVM überzeugt. Er stellte auf der CeBIT neue Geräte der Gigabit-Generation vor, welche mit neuen Glasfaseranschlüssen kompatibel sind. Neu vorgestellt wurden die Fritzboxen 4080 und 3490. Außerdem der neue FritzWLAN Repeater 1750E welcher auch bereits mit dem neuen WLAN-Standard arbeitet. Der neue Powerline Adapter 1000E bringt brutto bis zu 1000 MBit/s über die Stromleitung. Die neuen Geräte sollen im zweiten Quartal auf den Markt kommen.

 

De-Mail wird bei GMX und Web.de kostenlos

Die Unternehmen GMX und Web.de, welche der United Internet angehören, gestatten ihren Kunden nun die kostenlose Nutzung für De-Mails. Vor einem Jahr war das kostenlose Kontigent noch auf zehn De-Mails pro Monat beschränkt. Das Geschäft mit den Privatkunden ist für die Firmen vermutlich ein Verlustgeschäft. Das Geld wird höchstwahrscheinlich durch die professionellen Nutzer wieder hereingeholt. Die De-Mail wird als Ersatzmedium für die Brief-Korrespondenz betrachtet.

 

Betriebssystem komplett im Browser

Finnische Programmierer haben ein Betriebssystem mit dem Namen Avatar OS entwickelt, welches komplett im Webbrowser genutzt werden kann. Avatar OS verfügt über Standard-Anwendung für Bildbearbeitung, Dokumentenmanagement und Multimedia. Die Rechenleistung des Betriebssystem wird nicht über kommerzielle Cloudserver bereitgestellt. Alle Rechner werden über Peer-to-Peer vernetzt und teilen sich ihre Ressourcen. Avatar OS wird als OpenSource Betriebssystem bald bereitgestellt. Finanziert wird das Projekt über eine Crowdfounding-Kampagne.

 

Web-Nutzer sollen bei Suche nach MH370 Helfen

Nach wie vor fehlt von Flug MH370 jede Spur. Jetzt werden die Web-Nutzer gebeten, bei der Suche nach dem verschollenen Flugzeug und den 227 Passagieren mit der Hilfe von Satellitenbildern zu helfen. DigitalGlobe hat nun aktuelle Satellitenbilder kostenlos online gestellt. Jedermann kann die Bilder sichten und mögliche Absturzorte melden. Für die Suche wurden 3200 Quadratkilometer Bildmaterial bereitgestellt.

 

Patchday bei Microsoft und Adobe

Microsoft bringt zum März Patchday fünf Updates heraus, welche 18 Lücken im Internet Explorer schließen sollen. Eine Schwachstelle wurde bereits seit Mitte Februar für Angriffe ausgenutzt. Außerdem veröffentlichte Adobe ein Update für den Adobe FlashPlayer. Das Patch schließt eine Sicherheitslücke, welche es Angreifern erlaubt, Daten aus der Zwischenablage abzugreifen. Betroffen sind hierbei alle Plattformen. Adobe empfiehlt die Aktualisierung der Flash Version.

 

Rückkehr von Flappy Bird

Eine Rückkehr des gehypten iOS und Android-Games "Flappy Bird" ist denkbar. Im Februar hatte der Entwickler Dong Nguyen das Game mit Suchtkarakter offline genommen und wollte es so schnell auch nicht mehr online stellen. Jetzt gab er in einem Interview bekannt, dass er eine erneute Veröffentlichung mit "Warnhinweis" erwäge. Angeblich soll Flappy-Bird an guten Tagen bis zu 50.000 US-Doller Werbeeinnahmen erzielt haben.

 

WhatsApp Privatsphäre

WhatsApp hat die Privatsphäre-Einstellungen erweitert. Nutzer können durch das neueste Update nicht mehr sehen, wann der Nutzer zum letzten Mal im Chat online war. Leider können dieses Daten immernoch durch andere Apps ausgelesen werden. Zusätzlich kann der Nutzer jetzt seine Statusmeldungen und das Profilfoto schützen. Allerdings sorgt die Verschlüsselungmethode der App bei Sicherheitsexperten immernoch für Kopfschmerzen. Diese wurde bereits geknackt und Nachrichten können nach wie vor ausgelesen werden. Das berichtet ein User auf dem Blog bosschert.nl

 

London testet intelligente Fußgängerampeln

Die neue Technik in den Fußgängerampeln soll mit der Hilfe von Kameras erkennen, ob Fußgänger die Straße überqueren möchten. Ab dem kommenden Sommer soll die Technik dann getestet werden und in Zukunft die Grünphasen variabel anpassen. Damit soll der Autoverkehr nicht unnötig lang Aufgehalten werden.

 

YouTube: Rechte für britische Strafverfolger

YouTube hat britischen Strafverfolgungsbehörden spezielle Berechtigungen beim Zugriff auf seine Videoplattform erteilt. Dabei sollen Beamte leichter extremistische Inhalte kennzeichnen können. Das berichtete die Financial Times. Außerdem sei ein Team von YouTube rund um die Uhr damit beschäftigt gemeldetete Inhalte zu prüfen und Nutzern zu antworten.

 

Einheitliche Ladegeräte für Smartphones und Tablets

Das EU-Parlament stimmte der Gesetzesreform zu, um im Jahr 51.000 Tonnen Elektroschrott einsparen zu können. Demnach soll es ab 2017 einheitliche Ladegeräte für Tablets und Smartphones geben. Verbraucher sollen so Zusatzkosten sparen und Elektromüll durch die Wiederverwendung vermeiden. Die Hersteller haben jetzt drei Jahre Zeit sich auf einen einheitlichen Ladestecker zu einigen. Die Mitgliedsstaaten müssen die neue Regelung auch noch in nationales Recht umsetzen. Das könnte den Herstellern ein weiteres Jahr einbringen, indem sie sich auf die Umsetzung vorbereiten können.

 

Huawei arbeitet an Dual-Boot-Smartphone

Auf einem amerikanischen Blog gab der Marketing-Chef von Huawei bekannt, dass sein Unternehmen an einem Smartphone arbeite, welches wahlweise Android oder Windows Phone booten könnte. So könnte der Nutzer selbst entscheiden, welches der beiden Betriebssysteme er nutzen möchte. Das Gerät wird voraussichtlich im zweiten Quartal in den USA auf den Markt kommen.

 

Rundfunkbeitrag sinkt ab 2015

Das gab es noch nie in der Geschichte von ARD und ZDF! Ab 2015 sinkt der Rundfunkbeitrag auf 17,50 Euro im Monat. Diese Entscheidung trafen die Ministerpräsidenten der Länder. Diese Entscheidung hat eine Senkung von 48 Cent zur Folge.

 

Google Drive wird günstiger

Google hat die Preise für seinen Cloudspeicher Google Drive gesenkt. Mittlerweile bekommt man 100 GB Speicher für 1,99 US-Dollar im Monat. Bisher musste man für 100 GB noch 4,99 US-Dollar bezahlen. Der Speicherplatz wird nach wie vor zwischen allen Google Diensten des Nutzers aufgeteilt.

 

Facebook führt Werbevideos ein

Facebook schafft sich durch die Einblendung von 15 sekündigen Werbeclips eine neue Einnahmequelle. Die Videos sollen ohne Nutzeraktion automatisch starten und durch Weiterscrollen unterbrochen werden. Das neue Anzeigeverfahren ist nicht ganz billig. Pro Tag müssen Werbetreibende 2,5 Millionen US-Dollar bezahlen.

 

Netzbetreiber haften für Schäden an Elektrogeräten

Wenn Elektrogeräte durch eine Stromstörung beschädigt werden, muss der Netzbetreiber für den entstandenen Schaden aufkommen. Vergleichbar ist das mit dem Produkthaftungsgesetz, wobei in diesem Fall das Produkt der gelieferte Strom ist. Gültig ist diese Regelung natürlich nur bei sachgemäßer Nutzung des Gerätes. Das entschied der Bundesgerichtshof in einem aktuellen Urteil vom 25.2.2014.

 

Wordpress-Blogs unter Beschuss

Mit der Pingback-Funktion von Wordpress können Blogs für Denial-of-Service-Attacken missbraucht werden. Die Besitzer des Blog werden das ersten merken, wenn es zu spät ist. Eine Sicherheitsfirma berichtet über einen Angriff bei dem über 162.000 Wordpress Installationen beteiligt waren. Die Pingback-Funktion dient zur Benachrichtigung, wenn ein Blog-Eintrag eines externen Blogs zitiert wurde. Durch die vorgegaukelten Pingbacks wird der Server des Opfers so sehr belastet, bis er schließlich unter der Flut von Anfragen zusammenbricht. Seitenbetreiber können durch das Deaktivieren der Funktion ihren Blog vor Missbrauch schützen. Da ein ganz normales Feature von Wordpress genutzt wird, wird es wahrscheinlich kein Sicherheitsupdate geben, welches das Problem behebt. Die Sicherheitsfirma Sucuri schlägt eine Quellcodeänderungen für ein Wordpress-Plugin vor.

 

Firefox Windows-8-App wird eingestellt

Scheinbar haben zu wenige Nutzer die Touch-optimierte Version des Firefox Webbrowsers unter Windows 8 genutzt. Die Mozilla Foundation hat deshalb beschlossen, keine Ressourcen mehr in diese App zu stecken.

 

CeBIT 2014 Fazit

Am letzten Freitag ging die weltgrößte IT-Messe CeBIT in Hannover zu Ende. Die Verantwortlichen der Messe haben den Relaunch als erfolgreich bezeichnet. Erstmalig war die Messe nur für Fachbesucher geöffnet. Die Zahl der Besucher sank im Vergleich zum letzten Jahr von 273.000 auf 210.000 in diesem Jahr. Das Leitmotto der CeBIT 2014 war Datability und Big Data. Partnerland in diesem Jahr war Großbritannien. QSO4YOU berichtete auch eine Woche von der CeBIT. Mehr Informationen dazu gibt es auf unserer Internetseite und dem YouTube Kanal QSO4YOUTech. Die CeBIT 2015 wird vom 16. bis 20. März veranstaltet.

Steffen Kolb
Gründer & Projektleiter
ITler aus Leidenschaft, der sich seit über 10 Jahren mit Serversystemen beschäftigt. Arbeitet seit 2010 hauptberuflich in einer Datenwolke.

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