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Gameplay

Wie bereits in Anno 2070 besitzt man ein zentrales Hauptquartier von dem man aus die Inselwelt erschließt. Im Fall von Anno 2205 ist das der Raumhafen. Im Verlaufe einer Partie soll man diesen immer weiterStrategiekarteaufrüsten können, welche genauen Effekte diese Aufrüstungen bieten, ist noch nicht bekannt. Außerdem stellt der Raumhafen den Ausgangspunkt der Monderschließung des Spielers dar. Da der Transport von Gütern zwischen Erde und Mond verständlicherweise Unsummen verschlingen kann, ist es das Ziel einer Mondbasis, möglichst autark zu funktionieren. Dazu baut man als Spieler Gewächshäuser, um die Nahrungsversorgung sicherzustellen. Ein wichtiger Schritt ist auch der Bau von Schutzschirmen, welche die Kolonie vor Meteoritenschauern schützen. Die Gebäude in den Produktionsketten an sich sind ebenfalls von den Entwicklern überarbeitet worden. Einzelne Betriebe sind nun mit Modulen aufrüstbar, die zum Beispiel mehr Lagerplatz bieten. Betriebe benötigen darüber hinaus Arbeitskräfte, die vermutlich die Bewohner der Städte des Spielers sind. Man kann allerdings auch Roboter einstellen, um den Arbeitskraftbedarf zu verringern. Das führt dazu, dass man effektiv weniger Produktionsanlagen als StadtStadionStaudammim Vorgänger benötigt, diese allerdings im Detail mehr verwalten kann und auch sollte. Auch überarbeitet wurden die öffentlichen Gebäude in den Städten an sich: Statt eines Einflussbereiches erschließen die Gebäude die gesamte Insel. Allerdings steigen die Unterhaltskosten mit der Entfernung zu den Wohngebäuden. In diesem Zusammenhang wird auch von "Logistikkosten" gesprochen. Außerdem besteht die Möglichkeit, an bestimmten vordefinierten Stellen zwischen zwei Inseln eine Brücke zu errichten und die Warenlager der beiden Inseln zu verbinden. Es ist also gut denkbar, dass die Schiffe, die normalerweise das Kernelement eines jeden Annos bildeten, zumindest im späterem Verlauf einer Partie an Bedeutung verlieren werden. Zudem wird es für die Karten spezielle Aufgaben geben, es besteht auf einer Karte zum Beispiel die Möglichkeit, über eine Baumissionsreihe einen riesigen Staudamm zwischen mehreren Inseln zu errichten. Auch neu ist die Tatsache, dass man Wohngebäude in verschiedenen Größen bauen können soll, größere Gebäude verbrauchen mehr Platz, benötigen aber nur eine Straßenanbindung und können mehr Einwohner beherbergen als ihre kleineren Verwandten. In der Stage Demo konnte man außerdem in der Strategiekarte bereits erahnen, dass anscheinend Inselwelten in mehreren Klimazonen auf der Erde geben wird. Die Entwickler schweigen allerdings noch bezüglich schneebedeckter Karten und auch generell bezüglich Karten in verschiedenen Klimazonen, wie zum Beispiel Wüsteninselwelten.

 

Technik

Die einzelnen Spielwelten, sowie die Inseln, die sich in ihnen befinden, sollen um ein Vielfaches größer sein als in den vorherigen Teilen. Das, sowie die Tatsache, dass man alle Spielwelten simultan verwalten kann, soll durch eine neue Engine realisiert werden, die wie bei den vorhergehenden Teilen extra dafür entwickelt wurde. Außerdem hat Blue Byte angekündigt, dass es keinen aktiven Modsupport geben wird, allerdings werden sie auch nicht aktiv gegen Mods vorgehen. Viel mehr lässt sich hierzu nicht sagen, es sind zum aktuellem Zeitpunkt weder Systemanforderungen bekannt, noch lässt sich viel bezüglich Spielfehlern sagen, dazu wissen wir schlicht und ergreifend zu wenig und das bislang gezeigte Material beschränkt sich auf Stage Demos, sowie auf Trailer. Vielleicht wird die Gamescom diesbezüglich etwas hergeben, ansonsten heißt es warten bis zum Release am 3. November oder bis man sich mit der Vorbestellung einen Key für die Beta sichern konnte.

Finn Prox
Autor: Finn Prox
Freier Redakteur
Kölner Game- und Messeredakteur mit Informatik Know-how.

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