Bild: BNetzA Messwagen von Steffen Kolb

Der Prüf- und Messdienst (PMD) der Bundesnetzagentur (BNetzA) hat im Jahre 2017 in rund 5200 Fällen Funkstörungen und EMV-Unverträglichkeiten ermittelt und (den Angaben der Behörde zufolge) auch beseitigt. Das geht aus einer Pressemitteilung der BNetzA vom 12. Januar 2018 hervor.

In knapp 800 Fällen - so heißt es dort weiter - seien sicherheitsrelevante Bereiche wie BOS-. Flug- und Bahnfunk betroffen gewesen. Bei fast 1000 DSL-Anschlüssen habe der PMD die Datenübertragungsrate verbessert, die aufgrund von mangelhaften oder defekten Netzteilen oder EMV-Störungen in der Nachbarschaft beeinträchtigt gewesen sei..

Weitergehende Angaben zur Gesamtzahl der im Jahre 2017 gemeldeten Störfälle, der gestörten Frequenzbereiche sowie dem Stand der Bearbeitung und der Art der ermittelten Störquellen machte die Behörde nicht.

Funkstörungen können der BNetzA rund um die Uhr unter Tel. 04821 89 55 55 oder E-Mail funkstoerung@bnetza.de gemeldet werden. (Anm. der Red.: Wir raten unseren Lesern dringend, dies zu tun. Störungen, die nicht gemeldet werden, "existieren offiziell nicht".)

Die Pressemitteilung der BNetzA kann im Internet unter http://t1p.de/y25q heruntergeladen werden.

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