Bild Rusty Radio von darkday (flickr.com/photos/drainrat/16001029748/), Lizenz CC BY 2.0 (creativecommons.org/licenses/by/2.0/)

Ende Dezember vergangenen Jahres bemerkte der Funkamateur am Anfang des 80-m-Bandes und bei 4,6 MHz starke Störsignale, die er als "eine Mischung aus Rauschen und Brummen" beschreibt. Er meldete die Störungen bei der Funkstörungsannahme der BNetzA in Itzehoe, die den Vorgang an den Prüf- und Messdienst (PMD) der zuständigen BNetzA-Außenstelle Kassel weitergab.

Obwohl die Störungen nicht konstant, sondern mit Unterbrechungen auftraten, fanden die PMD-Mitarbeiter vor Ort die Störquelle relativ schnell: Es handelte sich um ein "LED-Lichtsystem" in einer Wohnung, das nicht immer eingeschaltet war. Die PMD-Mitarbeiter veranlassten bei dem Betreiber des Lichtsystems eine Nachbesserung. Seitdem kann der betroffene Funkamateur wieder störungsfrei im 80-m-Band arbeiten.

Der Funkamateur lobt die "kurzfristige und sachgerechte Erledigung des Störungsfalles" durch die PMD-Mitarbeiter. Der Fall sei "ein gutes Beispiel für erfolgreiches Zusammenwirken bei Schutz vor Störungen der Frequenzbereiche durch technisch unzureichende Produkte des aktuellen Elektronikmarktes".

Bei einem Gespräch mit Mitarbeitern des PMD auf der Messe "FUNK.TAG 2016" - so der Funkamateur weiter - sei er darauf hingewiesen worden, dass "die Funkamateure auf alle Fälle Störungen über den offiziellen Weg melden und nicht in Eigeninitiative mit den Verursachern in Kontakt treten sollten".

Funkstörungen können rund um die Uhr unter der zentralen Rufnummer 04821-89 55 55 oder per E-Mail unter funkstoerung@bnetza.de gemeldet werden

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