Aufgrund der Struktur von Software unter Windows ist es fast unmöglich Programme mit mehreren Betriebssystemen aus einer Installation zu nutzen. In manchen Fällen gibt es aber dennoch Möglichkeiten.

Portable Apps

Es gibt Anwendungen, die weder eine Registry beschreiben noch in das Systemverzeichnis Daten kopieren. Diese können von einem USB-Stick oder anderen Datenträger gestartet werden. Alle Nutzungsdaten befinden sich im Programmordner. Theoretisch ist eine Nutzung über ein Netzlaufwerk oder eine Cloud ebenfalls möglich. Ein Anbieter für solche Applikationen ist portableapps.com. Dort bekommt man sehr viel OpenSource und Freeware in einer portablen Variante.

Virtualisierung

Alte Betriebssysteme, die noch für "Software-Dinosaurier" vorgehalten werden, sollten unbedingt nicht mehr als Hauptsystem genutzt werden. Hier empfehle ich das komplette System in eine virtuelle Maschine zu konvertieren. Im Anschluss kann man mit einem Hypervisor wie z. B. VirtualBox, VMware oder Hyper-V das komplette OS in der neuen Betriebssystemumgebung betreiben. Falls der Update-Support für das System bereits abgelaufen ist, empfehle ich das deaktivieren der Netzwerkschnittstelle an der virtuellen Maschine. Wie man aus einem physischen PC eine virtuelle Maschine erstellt, haben wir bereits in einem Video gezeigt:

    Über den Autor

    ITler aus Leidenschaft, der sich seit über 10 Jahren mit Serversystemen beschäftigt. Außerdem SysAdmin, Webvideoproduzent, Metalhead, Gründer und Geschäftsführer von QSO4YOU (Services)

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